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Datum
09.05.2019

ETF versus Vermögensverwalter? Die Mischung macht’s!

Beim Fondssparen können Anleger zwischen passiven (ETF) und aktiven Investmentstilen wählen. Wir erklären die wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden Ansätzen.

ETF versus Vermögensverwalter (Tick-Tock/GettyImages)

Der passive Stil: ETFs

Exchange Traded Funds, kurz ETFs, werden bei Privatanlegern zunehmend beliebter. Ein Erfolgsgeheimnis ist die relativ einfache Gestaltung dieser Fonds. Sie bilden beispielsweise einen Aktienindex, wie etwa den MSCI World, den S&P 500 oder den DAX, originalgetreu ab. Die Wertentwicklung der Fonds ist damit leicht nachvollziehbar, denn sie folgt dem jeweiligen Index auf dem Fuß.

Vorteile: Da ETFs ohne aktives Management auskommen sind sie in der Regel günstiger als gemanagte Aktienfonds. Die Aktienauswahl ist sehr transparent und ETFs sind gut geeignet für passive Buy-and-hold-Strategien.

Zu beachten: Eine alleinige Patentlösung für den Vermögensaufbau sind die börsengehandelten Indexfonds nicht, denn schließlich unterliegt ein ETF nicht nur den Chancen, sondern immer auch den Risiken des jeweiligen Indizes. So funktioniert das passive Investieren zwar dann besonders gut, wenn es an den Aktienmärkten über längere Zeit bergauf geht. Zeigt ein Index jedoch nach unten, geht der entsprechende ETF diesen Weg ungebremst mit.

Fazit: Der „passive“ Investmentstil mittels ETFs ist vor allem geeignet für Anleger, die an der allgemeinen Entwicklung der Kapitalmärkte teilhaben möchten – wohlwissend, dass sie dabei niemals besser abschneiden können als der Markt insgesamt. Vor allem erfahrene Anleger können ETFs gezielt zur Beimischung nutzen, wenn sie auf bestimmte Märkte setzen wollen.

Der aktive Stil: Vermögensverwaltende Fonds

Vermögensverwaltende Fonds sind Investmentfonds, die neben Aktien oder Anleihen eine große Bandbreite von Assets wie etwa Immobilien, Rohstoffe oder Edelmetalle einsetzen können. Die Auswahl der Investmentziele, die für das jeweilige Risikoprofil der Vermögensverwaltenden Fonds geeignet sind, übernimmt ein professionelles Fondsmanagement.

Vorteile: Der Anleger profitiert von einer aktiven Absicherung gegen Marktrisiken. Das Fondsmanagement kann nämlich in schwierigen Börsenphasen eingreifen, die Aktienquote reduzieren und gezielt in aussichtsreichere Anlageklassen umschichten.

Zu beachten: Risikoneigung und Auswahl der Anlageklassen hängen bei Vermögensverwaltenden Fonds stark von der Investmentphilosophie des jeweiligen Assetmanagers ab. Da das Portfolio der Fonds sehr unterschiedlich zusammengesetzt sein kann, ist ein direkter Performancevergleich mit Aktienfonds oder ETFs daher nicht unbedingt aussagekräftig.

Fazit: Vermögensverwaltende Fonds sind eine ideale Basis für den langfristigen Vermögensaufbau. Bei der Fondsauswahl sollten Privatanleger auf eine hohe Managementqualität, die Performance über einen längeren Zeitraum (mindestens fünf Jahre), was auch die Vermeidung von starken Kursrückgängen einschließt, achten.

Die eigene Risikoneigung entscheidet

Ob aktive oder passive Investments die richtige Anlagestrategie darstellen, sollten Privatanleger individuell auf Basis ihrer Marktkenntnisse entscheiden. Dabei sollte die Auswahl der ETFs und der vermögensverwaltenden Fonds stets zur Risikoneigung und zu den Vorlieben des Anlegers passen. Auch die Mischung beider Welten kann eine sinnvolle Anlagestrategie darstellen. Die MLP Berater unterstützen mit ihrer Marktexpertise und Branchenkenntnis bei der passenden Auswahl.

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